Elektroroller tunen ist nach Anleitung möglich

Elektroroller werden, wie der Name bereits sagt, mit einem Elektromotor betrieben und verbrauchen daher Strom anstatt Benzin. Zumindest was den Verbrauch angeht, sind sie sparsamer als herkömmliche Motorroller.

Elektroroller überzeugen viele potenzielle Käufer durch die niedrigen Kosten, die der verhältnismäßig geringe Stromverbrauch des Fahrzeugs verursacht. Die Kosten auf 100 km/h belaufen sich meist nur auf ein knappes Viertel dessen, was ihre benzinbetriebenen Verwandten "schlucken". Dem entgegen steht ein häufig verhältnismäßig hoher Anschaffungspreis. Dieser entscheidet sich besonders auch nach Art und Leistungsfähigkeit der Batterie, die das Herzstück des Elektrorollers darstellt. Je mehr Leistung die Batterie bringt, umso höher die Reichweite des Rollers, d. h., umso längere Strecken kann das Fahrzeug zurücklegen, ohne neu aufgeladen werden zu müssen. Als Faustregel für den Anschaffungspreis gilt: Je häufiger man das Fahrzeug zum Einsatz kommen lassen möchte, umso mehr sollte man dafür ausgeben.

Elektroroller gibt es in zwei verschiedenen Fahrzeugklassen, die ab 16 bzw. 18 Jahren mit entsprechender Fahrerlaubnis gefahren werden dürfen. Dabei ist die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf 45 km/h bzw. 80 km/h beschränkt. Mancher Rollerfreund sucht nach Wegen, die Geschwindigkeit oder auch die Reichweite seines Fahrzeugs zu tunen, um so mehr Leistung herauszuholen. Eine häufig genutzte Option ist das Verwenden einer bzw. mehrerer stärkerer Batterien, die in Reihe geschaltet für mehr Leistung sorgen können. Wer sich in der Materie auskennt, kann auch den Motor neu wickeln und diesem so mehr Leistung verpassen. Im Internet sind auf verschiedenen Plattformen mehr oder weniger detaillierte Tuninganleitungen für Elektroroller erhältlich. Allerdings sollte man beim Elektroroller tunen immer darauf achten, dass man mit seinen Umbauaktionen nicht die gesetzlichen Regelungen verletzt, sonst kann es im Falle einer Polizeikontrolle schnell teuer werden.

10. Februar 2011